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Übersetzen, verlegen, lizenzieren. Der Transfer von Texten im Post-Exil, 1945–1960 (Lausanne & online)

Übersetzen, verlegen, lizenzieren. Der Transfer von Texten im Post-Exil, 1945–1960 (Lausanne & online)

Publié le par Université de Lausanne (Source : Pino Dietiker)

Universität Lausanne, 27. bis 29. August 2026

Übersetzen, verlegen, lizenzieren. Der Transfer von Texten im Post-Exil (1945–1960)

Internationale Tagung im Rahmen des SNF/FWF/DFG-Projekts Translation im Post-Exil. Personen, Texte, Verflechtungen 1945–1960

Die Tagung findet in Präsenz an der Universität Lausanne und online statt. Link zur Online-Teilnahme: https://teams.microsoft.com/meet/324289708683060?p=OX5ZVPMjT77kn7Q6gK

Donnerstag, 27. August 2026, Gebäude Anthropole, Raum 2106

14:00 – Grußwort des Dekans, Prof. Gilles PHILIPPE

14:15 – Pino DIETIKER: What would Jacob do? Zum Schweizer Nachexil des Verlegers und Übersetzers Jakob Hegner

15:00 – Alberto ORLANDO: »Der Hirte manch verlornen Schafes«. Felix Guggenheim und seine Vermittlerrolle als Literaturagent für Mascha Kaléko im Post-Exil (1954–1963)

15:45 – Ana LUPU: Die Zürcher Literaturagenturen. Fluchtgeschichten, Lizenzhandel, Beziehungsformen

Kaffeepause

17:00 – Xiao LIU: Chinaerfahrung als Texttransfer. Susanne Wantoch, Fritz Jensen und sozialistische Verlagswege im Post-Exil

17:45 – Heidi ROTROFF: Der frühe Aufbau-Verlag (1945–1955) und das Post-Exil

18:30 – Irene WEBER HENKING: »Angeschmiert«. Autor-Übersetzer-Agent-Verleger. Der Lizenzhandel nach 1945: ein Schweizer Beispiel

Freitag, 28. August 2026, Gebäude Anthropole, Raum 2106

09:15 – Federica ROCCHI: Das Leben als Exilroman. Monika Mann als Schriftstellerin und Übersetzerin im italienischen Nachexil (online)

10:00 – Marina ROUGEMONT: Die Rückkehr des Jägers. Die Rezeption von Michail Prišvins Jagdgeschichten in der Übersetzung von Fega Evseevna Frisch

Kaffeepause

11:15 – Julija BOGUNA: Zeitschriften Aufbau und Sinn und Form im Post-Exil (1945–1955)

12:00 – Lydia SCHMUCK: Jeanne Stern als Übersetzerin, Mittlerin und Publizistin im Post-Exil

Mittagspause

14:15 – Allan Vyctor ARAUJO XAVIER: Flaneur in San José? Zur Zirkulation Walter Benjamins im lateinamerikanischen Buchraum (online)

15:00 – Moritz WAGNER: Der verwehrte »Strich Senf« auf dem »Butterbrot des Übersetzers«. Albert Vigoleis Thelens Übersetzungen der Werke Teixeira de Pascoaes‘ im Zürcher Rascher Verlag

15:45 – Rafael SCHÖGLER: Spuren, Positionierungen und Effekte von Post-Exil in Buchübersetzungen der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland nach 1945

Kaffeepause

17:00 – Pekka KUJAMÄKI: Translatorische Transformationen des »besetzten« Buchmarkts (1945–1950). Personen, Texte und Institutionen

17:45 – Larisa SCHIPPEL: Kriegsgefangenenlager – Generalprobe der antifaschistischen Umerziehung? Die Rolle von Emigranten und ihrer Texte

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Samstag, 29. August 2026, Gebäude Anthropole, Raum 2106

09:15 – Till GREITE: Crossing Deathly Distances. Anglo-deutsche Literatur-Kontakte und die Kunst des Übersetzens nach dem Krieg

10:00 – Julia RICHTER: Hannah Arendt und Translation im Post-Exil. Dislozierte Translation zwischen Etablierung und Rückkehr

Kaffeepause

11:15 – Sabine BAUMANN: Vom Sesam-Verlag über die Island Press und zurück nach Wien: Helene Scheu-Riesz

12:00 – Ela ZUM WINKEL: Übersetzen, verlegen, zensieren. Ungebrochene Karrieren nach 1945 am Beispiel von Gerhard Heller

12:45 – Andreas F. KELLETAT: Rückkehr und Aufbruch. Wer aber verlegt sie nach dem Ende des Krieges – die im Exil und Nachexil verfertigten deutschen Übersetzungen? Eine Spurensuche 

Stehlunch.