


Reinhold Glei (dir.), Ironie: griechische und lateinische Fallstudien. Trier: WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, 2009. 282 p.
Présentation de l'éditeur:
Der vorliegende Band versammelt die Beiträge und Ergebnisse einer Tagung, die im Juni 2007 am Seminar für Klassische Philologie der Ruhr-Universität Bochum stattgefunden hat. Die Tagung verfolgte das Ziel, dem Phänomen der Ironie bzw. ihrer Erkennbarkeit durch Signale anhand der Analyse exemplarisch ausgewählter Texte bzw. Themenkomplexe nachzugehen. Im Vordergrund stand dabei die Frage, wie die Texte Ironie rhetorisch produzieren und welche Signale sie zumindest dem primären Rezipienten geben, um die Ironie zu erkennen. Ein einfaches 'Handbuch für Ironiesignale' kann es natürlich nicht geben, wohl aber sollten sich grundsätzliche Regeln und Strategien herauskristallisieren lassen, die eine gewisse Verbindlichkeit beanspruchen dürfen. Der Nutzen solcher Regeln für die Interpretation literarischer (nicht nur antiker) Texte liegt auf der Hand.
Die Beiträge des Bandes geben einen repräsentativen Querschnitt durch die Epochen und Gattungen der griechischen und lateinischen Literatur. Vertreten ist die klassische Epoche der griechischen Literatur (Alte Komödie, Sophokles, Platon), die hellenistische Zeit (Hofdichtung) sowie die römische Kaiserzeit bis ins 2. Jahrhundert n.Chr. (Vergil, Lucan, Statius, Lukian); ergänzend werden schließlich die lateinische Spätantike (Sidonius) und der Renaissancehumanismus (Ulrich von Hutten) in den Blick genommen. An Gattungen werden Epos, Drama, Symposienliteratur, philosophischer und rhetorischer Dialog, Satire, Epistolographie, fiktionale Erzählliteratur sowie literarische Kleinformen behandelt. Bei der Auswahl der Fallstudien ist außerdem auf disziplinäre Vielfalt geachtet worden, um das Problem der Ironie(signale) durch diachrone, systematische und disziplinäre Diversifizierung anzugehen: Neben den 'klassischen' Disziplinen der Klassischen Philologie, Gräzistik und Latinistik, sind auch Beiträge aus der Sprachwissenschaft, der Alten Geschichte und Neolatinistik vertreten.
Llewellyn BROWN (dir.) : Samuel Beckett 2 : "Parole, regard et corps"
P. Dirkx & P. Mougin (dir.), Claude Simon : situations
M. Murat & Fr. Worms (dir.), Alain, littérature et philosophie mêlées
C. Lozier, De l'abject et du sublime. G. Bataille, J.Genet, S. Beckett
F. Gaudin (dir.), Alain Rey, vocabuliste français
François Noudelmann, Tombeaux, d'après La Mer de la fertilité de Mishima
A. Gatti, La Traversée des langages
A. Moeglin-Delcroix, Esthétique du livre d’artiste. Une introduction à l’art contemporain (rééd.)
C. Habib (dir.), Eduquer selon la nature. 16 études sur Emile de Rousseau
S. Bouquet, Clint Fucking Eastwood
U. Krampl, Les Secrets des faux sorciers. Police, magie et escroquerie à Paris au XVIIIe siècle
A. Jarry, J. Silva, L'Amour absolu
A. Gide, Quelques réflexions sur l'abandon du sujet dans les arts plastiques
Émile Zola, Lettres à la jeunesse (1879-1897)
I. Lavergne, Italo Calvino - Ecrivain du paradoxe
T. Tremblay, Anamnèses - Essai sur l'oeuvre de Pierre Klossowski
D. Val-Zienta, Les Misérables, l'Evangile selon "saint-Hugo" ?
R. Anker, Henry James, le principe spectral de la représentation
S. Labrusse, Au coeur des apparences, Poésie et peinture selon Philippe Jaccottet
J.-P. Fourmentraux, Artiste de laboratoire. Recherche et création à l'ère numérique